calas an der costa blanca

Neben den großen Sandstränden in Benidorm und Alicante gibt es überall an der Costa Blanca kleine Buchten, sogenannte Calas. Diese Strände zu Entdecken lohnt sich besonders im Sommer, wenn man Schnorcheln und Schwimmen kann. Oft ist der Boden aus Kieselsteinen oder sogar ganz felsig. Dafür ist das Meer aber umso beeindruckender. Die gesamte Costa Blanca wird jedes Jahr für ihre Strände ausgezeichnet. Das kristallklare Wasser in den Calas ist noch schöner und die kleinen Buchten sind auf jeden Fall den Weg wert. Wir haben bisher erst einige besucht, die ich gerne vorstellen möchte.

Cala Racó del Conill

Die Kanninchenbucht (auf valenzianisch) ist ein FKK-Strand in Villajoyosa. Der Weg dahin ist etwas versteckt und wenn viele Autos unterwegs sind kann es auch anstrengend werden, den schmalen Weg zum Meer zu passieren. Unterwegs gibt es noch einige Aussichtsorte, von denen man die Fischzucht des Ortes sehen kann und bei klarem Wetter sieht man sogar die Hochhäuser von San Juan und Alicante.

Am Ende des Wegs gibt es einen kleinen Chiringuito, bei dem es neben kalten Getränken auch kleine Gerichte gibt, typische Tapas eben. Alles sieht sehr familiär aus und lädt zum Entspannen ein. In der Bucht selbst kann man an zwei Seiten ins Meer. Badeschuhe sind zu empfehlen. In der großen Mittagshitze lohnt es sich, lieber weiter oben im Schatten zu bleiben, denn durch die Felsen ist es unmöglich, einen Sonnenschirm aufzustellen. Als wir dort waren, hatte unter allen Felsvorsprüngen jemand Zuflucht gesucht, um ein wenig Schatten zu genießen. Auf den Felsen sind aber auch überall Plätze für ein Picknick zu finden, sodass man schon ein bisschen Platz hat, bis sich der Nachbar ausbreitet.

Die kleine Bucht eignet sich sehr gut zum Schnorcheln und Klippenspringen. Bei unserem Besuch wurden wir darauf hingewiesen, dass es ein FKK-Strand sei, aber es gab eine bunte Mischung an Kleidungsvariationen.

Cala Tío Ximo

Cala Tío Ximo
Cala Tío Ximo

Die kleine Bucht befindet sich ganz an Ende von Benidorm, hinter dem britischen Bereich in Levante. Uns hat die Bucht nicht so gut gefallen, weil es an diesem Tag sehr windig und voll war. Vorher hatte ich aber schon oft gelesen, dass es mit die schönste Cala in der Gegend sein soll. Cala Tío Ximo ist wirklich sehr klein und hat eine Mischung aus Kiesel und Felsen als Boden. Also sind wieder Badeschuhe und kleine Stühle oder Liegen zu empfehlen. Das Wasser glitzerte im Licht und hatte verschiedenste Färbungen von hellblau über türkis bis dunkelblau.

Cala de Finestrat

Cala de Finestrat
Cala de Finestrat

Im Vergleich zu den anderen beiden Calas ist der Strand hier aus Sand, es gibt eine Promenade und viele Restaurants. Der Ort Finestrat liegt circa 8 Km weiter in den Bergen und um auch ein wenig Strand zu besitzen, wurde dieses kleine Stück gekauft. Zu Finestrat gehören neben der Alstadt auch alle großen Geschäfte sowie das Einkaufszentrum und der Supermarkt Carrefour. Der Ort zieht spitzt sich zum Meer immer weiter zu und endet in der Cala.

In Cala de Finestrat ist ein komplett neuer Stadtteil entstanden, mit Hochhäusern, Supermärkten und Hotels. Direkt am Strand gibt es immer Parkplätze (im Sommer sind die meisten kostenpflichtig) und die Restaurants bieten eine große Vielfalt an. Für uns sind der Strand und die Restaurants eine schöne Abwechslung zu dem Trubel in Benidorm, der das ganze Jahr über anhält. Abends gibt es oft einen kleinen Markt, mit Ständen mit Lederwaren, Tüchern und Krimskrams und jeden Samstag gibt es einen richtigen Wochenmarkt direkt am Strand. Die Preise sind oft viel günstiger als im Supermarkt und zur Mittagszeit bekommt man sowieso alles günstiger.

Der Strand ist im Juli und August natürlich auch sehr gut besucht, trotzdem ist es eine entspanntere Atmosphäre als an den Stränden in Benidorm. Ich liebe die Cala de Finestrat, da sie sehr gut und schnell von uns aus erreichbar ist, man leicht parken kann und auch direkt leckere Tapas-Bars am Strand findet.

Cala La Lanuza

Cala La Lanuza
Cala La Lanuza

Zwischen Benidorm und Alicante gibt es unzählige kleine Buchten, die zum Baden einladen, aber nur sehr wenige haben eine Sandstrand (was ich persönlich angenehmer finde). Deshalb wollte ich diesen Sommer unbedingt die Cala Lanuza in El Campello besuchen, da es dort einen richtigen Sandstrand gibt. Mit der Tram kann man bis zur Station „Venta Lanuza“ fahren, mit dem Auto kann man fast direkt an der Bucht kostenlos parken. An den Strand grenzen viele Häuser und Urlaubsdomizile, die weißen Häuser direkt am Strand sind aber noch nicht fertiggestellt und stehen leer.

Am Strand gibt es eine kleine Bar, die auch für Musik und eine angenehme Atmosphäre sorgt. Um mal auf dem Weg anzuhalten, hat mir die Cala sehr gut gefallen.

Cala Mal Pas

Von der Cala Mal Pas habe ich bestimmt schon hunderte von Fotos geschossen, da sie direkt an den Balcón del Mediterraneo in Benidorm anschließt. Das Wasser ist kristallklar, der Strand ist weich und gelb und man ist etwas abgeschieden von dem langen Strand Levante mit seinen Liegen und Sonnenschirmen. Aber gerade durch die sehr zentrale Lage mitten in Benidorm lohnt sich Mal Pas eher außerhalb der Saison, im Juni oder September. Der Strand ist nur 120 Meter lang und die kleine Bucht ist deshalb schnell voll. Von der Strandqualität ist sie sehr zu empfehlen, natürlich gibt es durch die Lage aber weniger Fische zu sehen, wenn man gerne schnorchelt.

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